- "Soziale
Probleme sollen mit Gewalt gelöst werden"
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- Menschenrechtskommission
legt Bericht über massive Polizeiübergriffe
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im mexikanischen Atenco
vor. Ein Gespräch mit Inaki Garcia
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- * Inaki Garcia ist
Sprecher der Internationalen Zivilen
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Menschrechtskommission
CCIODH und war vom 29. Mai bis 4. Juni 2006 in
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Mexiko. Die Kommission,
gegründet 1997 als Reaktion auf Massaker in
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Chiapas, untersuchte dort
die Vorfälle vom 3. und 4. Mai in dem Dorf
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Atenco, wo die Polizei
eine Demonstration von Bauern angegriffen
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hatte
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- F: Die Internationale
Zivile Menschrechtskommission, deren Sprecher
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Sie sind, ist in der
vergangenen Woche aus Mexiko zurückgekehrt. Was
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war der Anlaß für
die Reise?
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- Wir waren sehr
besorgt, als wir von den Ereignissen Anfang Mai in dem
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mexikanischen Dorf San
Salvador Atenco unweit der Hauptstadt hörten.
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Eine Demonstration der
linken Bauernorganisation FPDT (Volksbündnis
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zur Verteidigung des
Landes) gegen zunehmende Repression ist am 3.
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Mai von rund 3000
Polizisten brutal angegriffen worden, über 200
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Demonstranten wurden
festgenommen. Ein Jugendlicher wurde erschossen,
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eine Person liegt im
Koma. Es gab 30 Schwerverletzte und ungezählte
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Vorwürfe wegen
Vergewaltigungen. Über zwei Tage hinweg kam es zu
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Polizeiübergriffen
auf die Gemeinde. Fünf Ausländerinnen, darunter
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zwei Frauen aus
Barcelona, wurden anschließend ausgewiesen. Auch sie
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berichteten uns von
Mißhandlungen, sexuellem Mißbrauch und der
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Situation der Gefangenen.
Auslöser der Übergriffe waren Proteste von
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Blumenhändlern, die
samt ihrer Verkaufsstände aus dem Dorf vertrieben
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werden sollten. An diesem
Wochenende legen wir unseren 70seitigen
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Bericht vor.
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- F: Ihre Kommission
hatte zunächst die Aufgabe, die Aussagen aller
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Beteiligten zu sammeln.
Wie war die Zusammenarbeit mit den Behörden?
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- Insgesamt waren die
Reaktionen auf unsere Untersuchung positiv. Wir
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haben mehr als 150
Interviews geführt. Organisationen, die die
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Vorfälle
aufarbeiten, Gefangene, Rechtsanwälte sowie
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Familienangehörige
gaben uns ihre Aussagen. Die staatlichen Behörden
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zögerten hingegen
die Gespräche hinaus, haben dann aber auch mit uns
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geredet. Schließlich
konnten wir als erste Organisation das
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Gefängnis, in dem
die Festgenommenen gelandet sind, besuchen und
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haben dort mit 27
Inhaftierten gesprochen. Einen Monat nach ihrer
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Verhaftung haben sie noch
immer keinen Zugang zu medizinischer Hilfe,
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obwohl es mehrere Frauen
gibt, die vergewaltig wurden und dringend
-
medizinische und
psychologische Hilfe benötigen. Ein behinderter
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Mensch im Rollstuhl wurde
bei seiner Verhaftung schwer mißhandelt.
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Ihm wird vorgeworfen,
neun Polizisten entführt zu haben.
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- Wir konnten auch mit
den Eltern des 20jährigen Studenten, der seit
-
dem Polizeieinsatz im
Koma liegt und für gehirntot erklärt wurde,
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sprechen. Uns wurde ein
Bild des Grauens präsentiert.
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- F: Wie hat die
Regierung auf die Vorwürfe reagiert?
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- Sie rechtfertigt das
Vorgehen der Polizei damit, daß die FPDT
-
Menschen entführt
und gewalttätig protestiert habe. Regierung und
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Polizeiführung
beharren darauf, daß bei dem Polizeieinsatz am 3. Mai
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keine Waffen eingesetzt
worden seien. Dabei wurde an dem Tag ein
-
14jähriger Junge
erschossen. Uns wurde aber zugesagt, daß
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administrative
Untersuchungen gegen einige Polizisten eingeleitet
-
würden.
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- F: In einem Monat
wählt Mexiko eine neue Regierung. Nach dem
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Regierungswechsel im Jahr
2000 als Vincente Fox Präsident wurde, gab
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es große Hoffnungen
auf eine demokratische Entwicklung. Wie
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beurteilen Sie die Lage
fünf Jahre danach?
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- Die Hoffnungen, die
mit dem Regierungswechsel verbunden waren, wurden
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enttäuscht. Die
sozialen Konflikte haben an Schärfe zugenommen und
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die Antwort heißt
Repression. Es ist eine sehr komplizierte Situation
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entstanden. Der Fall
Atenco symbolisiert die Gefahr, daß soziale
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Probleme mit Gewalt
gelöst werden. Aus unserer Sicht ist es eine
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moralische Pflicht, für
das Recht einzutreten, sich zu organisieren
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und soziale Probleme zu
lösen. Wir dürfen deshalb nicht zulassen, daß
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eine ganze Gemeinde
bestraft wird und zerstört werden soll, um
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Widerstand im Keim zu
ersticken.
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- Interview: Rainer
Schultz
-
- u Aktuelle
Informationen und die vorläufige Bilanz der Untersuchung
-
unter
http://cciodh.pangea.org
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- jw 06.10.06
-
- Chiapas-Newsletter
Juni 06
-
- Liebe
Chiapas-Solidarische
-
- Drei Wochen vor den
Wahlen stehen die Zeichen in Mexiko auf Sturm. In
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San Salvador Atenco
begann Anfang Mai nach der Verhaftung einiger
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Blumenverkäuferinnen,
die, wie in Mexiko üblich, ohne
-
Verkaufsbewilligung ihre
Ware feil boten, eine Auseinandersetzung
-
zwischen der Bevölkerung
und der Polizei, welche mehrere Dutzend
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Verletzte und zwei
Todesopfer auf Seiten der Bevölkerung forderte:
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Ein 14-jähriger
Junge wurde durch eine Polizeikugel getötet, ein 20-
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jähriger Student
starb vor wenigen Tagen, nachdem er einen Monat lang
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im Koma lag. Eine
Tränengasgranate explodierte neben seinem Kopf, der
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offene Schädelbruch
konnte eine ganze Nacht lang nicht ärztlich
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behandelt werden, da
keine Ambulanz nach Atenco hereingelassen wurde.
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Hunderte Personen wurden
brutal verhaftet, viele in der Haft
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gefoltert, 23 Frauen von
Polizisten systematisch vergewaltigt. Auch
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fünf ausländische
BeobachterInnen wurden misshandelt und
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ausgeschafft. Rund
dreissig Gefangene von Atenco befinden sich
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zurzeit im Hungerstreik.
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- Atenco wird zum
Fanal, zum Symbol eines Mexiko, das in den Wochen vor
-
den
Präsidentschaftswahlen vom 2. Juli wieder seine altbewährten
-
schmutzigen Strategien
benützt, um den Machterhalt zu erzwingen.
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Schon forderte der
konservative Präsidentschaftskandidat, Felipe
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Calderón,
Schützling von Präsident Fox (und somit von Bush), dass
das
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Militär am Wahltag
Präsenz in den Strassen markieren soll. Wieder
-
spricht man von einem
žvoto del miedoœ, einer Wahl der Angst, mit
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welcher den Leuten das
Wählen des sozialdemokratischen Kandidaten
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Lopez Obrador
ausgetrieben werden soll.
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- Doch viele Leute
lassen sich von der massiven Repression nicht mehr
-
einschüchtern.
Eindrücklich zeigt dies momentan die Situation im als
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Ferienparadies
geschätzten Bundesstaat Oaxaca: Seit Mitte Mai streikt
-
die oppositionelle
LehrerInnengewerkschaft, mit der sich inzwischen
-
viele weitere
Organisationen solidarisieren, was am 7. Juni in einer
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Megamarcha mit 120'000
Personen gipfelte. Eine solche Mobilisierung
-
hat Oaxaca seit 30 Jahren
nicht mehr erlebt! Der korrupte,
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normalerweise nicht
gerade zimperliche PRI-Gouverneur Ulises Ruiz hat
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es bisher nicht gewagt,
die Mobilisierung anzugreifen. Vielleicht,
-
weil die Wahlen vor der
Tür stehen und er dem
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Präsidentschaftskandidaten
der PRI, Roberto Madrazo, eine Million
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Stimmen aus Oaxaca
versprochen hat...
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- Die "otra
campaña", die andere Kampagne der Zapatistas und der
linken
-
Bewegungen in Mexiko,
reagierte auf den Angriff in Atenco mit
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massiven, aber
friedlichen Mitteln: In Chiapas riefen die Zapatistas
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"Alarmstufe Rot"
aus, Subcomandante Marcos hat seine Rundreise durch
-
Mexiko solange
unterbrochen, bis alle Gefangenen von Atenco frei
-
sind, in Mexiko und
vielen Ländern fanden und finden Kundgebungen zur
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Freilassung der
Verhafteten von Atenco und aller politischen
-
Gefangenen statt. So auch
in der Schweiz, wo gleichzeitige Besuche
-
auf den Konsulaten in
Genf, Lugano und Zürich stattfanden. Auf
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unserer Homepage findet
ihr zahlreiche Artikel zum Thema Atenco sowie
-
einen Protestbrief, den
Ihr uns bis am 17. Juni unterschrieben
-
zurücksenden könnt,
damit wir die Unterschriften an die mexikanische
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Botschaft weiterleiten
können.
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- DEMO žWIR SIND DIE
SCHWEIZœ
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- Die sechs
Chiapas-Soligruppen der Schweiz werden zusammen mit
-
Lateinamerika-Gruppen
auch an der antirassistischen MigrantInnen-Demo
-
žWir sind die Schweizœ
teilnehmen, die am Flüchtlingstag, dem Samstag
-
17. Juni um 14 Uhr in
Bern stattfindet, Besammlung Waisenhausplatz.
-
Wir werden da zu den
Ereignissen in Mexiko berichten. Infos dazu:
-
www.sosf.ch
-
- KAMPAGNE SALUD
ZAPATISTA
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- žIm Norden von
Chiapas ist es gefährlicher, Zapatista zu seinœ, sagte
-
der Sub Marcos bei seinem
Besuch in Palenque zu Beginn der žanderen
-
Kampagneœ. Deshalb
lancieren wir wie schon angekündigt zusammen mit
-
medico international
schweiz eine Gesundheitskampagne zur Zona Norte,
-
in welcher insbesondere
die Auswirkungen der Aufstandsbekämpfung auf
-
die psychische Gesundheit
thematisiert werden. Ziel ist es auch, in
-
Zusammenarbeit mit den
Zapatistas in der Zona Norte ihr
-
Gesundheitssystem und
damit ihre Autonomie zu stärken. Genauere Infos
-
und Einzahlungsschein
erhaltet ihr nächste Woche per Spendenaufruf,
-
wenn ihr in unserem
schriftlichen Verteiler seid, ansonsten meldet
-
Euch, dann senden wir
Euch den gerne zu.
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- VERANSTALTUNGEN
-
- Chiapas-Festival in
der Villa Rosenau, Basel
-
23. / 24. Juni mit Infos
und Konzerten
-
Veranstaltung zu Atenco
und zur žotra campañaœ der Zapatistas von der
-
Direkten Solidarität
mit Chiapas am Freitag, 23. Juni um 19 Uhr.
-
Andere Daten des
zweitägigen Festivals bald auf:
-
http://rosenau.homelinux.org/rosenau/events.html
-
- žMexiko aktuell:
Wahlen, Menschenrechte, soziale Bewegungenœ
-
Montag, 26.Juni 19 Uhr
Quartierzentrum Aussersihl (Bäckeranlage),
-
Hohlstr. 67, 8004 Zürich
-
Peace Watch Switzerland
berichtet über die Freiwilligen-Einsätze in
-
Chiapas, Oaxaca und
Guerrero.
-
www.peacewatch.ch
-
- Direkte Solidarität
mit Chiapas
-
Postfach 8616
-
8036 Zürich, SUIZA
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