- Zeitung La Jornada,
Mittwoch, 21.06.2006:
-
- Der
Akt wird als Auftakt für eine Konfrontation mit den streikenden
-
Lehrern
betrachtet
-
- Unternehmer rufen zu
einem Marsch zur Unterstützung von Ulises Ruiz
-
auf
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- Vorbereitungen, um
dem Vorstoß von zivil gekleideten Polizisten und
-
Militärs zu
widerstehen - Die Volksversammlung von Oaxaca wird
-
Aktionen durchführen,
um die morgige Demonstration zu verhindern
-
- Enrique Mendez und
Octavio Velez, Sonderberichterstatter und
-
Korrespondent
-
- Oaxaca, Bundesstaat
Oaxaca, 20. Juni. Die Entscheidung seitens der
-
Regierung des
Bundesstaates und des Unternehmenssektors für
-
Donnerstag einen Marsch
zur žUnterstützungœ von Ulises Ruiz Ortiz
-
voranzutreiben, nimmt
eine Konfrontation mit dem Lehrern der Sektion
-
22 des Nationalen
Gewerkschaft der Arbeiter im Bildungsbereich
-
vorweg. Diese -
unterstützt von der Volksversammlung von Oaxaca
-
(Asamblea Popular del
Pueblo de Oaxaca) - bereiten sich darauf vor,
-
dem Vorstoßen zivil
gekleideter Polizisten und Soldaten zu
-
widerstehen, die in die
Stadt gelangen werden, um sich den
-
offiziellen Truppen
anzuschließen. Nach knapp 9 Stunden Debatte
-
beschloss die Versammlung
diese Nacht eine Reihe von Aktionen, um die
-
Demonstration
aufzuhalten: zwischen dem heutigen Mittwoch und den
-
frühen Stunden des
22. Juni " der Streik wird dann schon einen Monat
-
andauern " werden
die sozialen und gewerkschaftlichen Organisationen
-
Straßen und
Rathäuser besetzen, sowie die Mehrheit der Büros der
-
lokalen Regierung. Des
weiteren werden sie auch Stadtbusse dazu
-
verwenden, die
Zufahrtsstraßen der Hauptstadt zu blockieren und
-
Tankstellen zu schließen.
Hiermit verfolgen sie das Ziel, dass die
-
Busse nicht betankt
werden können, mit denen Bürokraten und
-
Polizisten
herantransportiert werden sollen. Der Marsches wird an der
-
žFuente de las Siete
Regionesœ(Quelle der Sieben Regionen) starten
-
und bis zum Llano-Park
gehen, vor dem Theater Juárez, und damit nur 5
-
Straßen von der
Gegend enden, wo sich der Sitzstreik befindet. Als
-
Begründung, warum
sie eine solche Demonstration vorantreibe, nannte
-
die private Initiative
von Oaxakeniern den Verlust an Einnahmen, den
-
sie dadurch erlitten
haben, dass Läden und Hotels im historischen
-
Zentrum von Oaxaca
geschlossen bleiben mussten.
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- Heute Mittag hat der
Präsident der Confederación Patronal der
-
mexikanischen Republik
(Coparmex, in etwa Unternehmervereinigung,
-
d.Ü.) in Oaxaca,
José Escobar, eine Pressekonferenz einberufen, um
-
die Demonstration zu
rechtfertigen, die vermutlich aus den Reihen der
-
Regierung angeschoben
wurde.
-
- In Begleitung von
führenden Persönlichkeiten des Unternehmenssektors,
-
einigen Bürgermeistern
und Führern von sozialen Organisationen, die
-
früher den Anspruch
verfolgten, links zu sein, sagte Escobar, der
-
Marsch beabsichtige, die
Unzufriedenheit der Bürgerschaft unter
-
Beweis zu stellen žmit
dem, was gerade passiertœ, und žum deren
-
Interesse daran zu
zeigen, dass die Lehrer in die Schulgebäude
-
zurückkehren sollen,
sowie ihre Respektierung des Rechtsstaats und
-
des absoluten Dialogsœ.
Des weiteren gab er bekannt, dass, wenn auch
-
vorher die Unternehmer
gegen die Demonstrationsmärsche ausgesprochen
-
hätten, um die
Position des Gouverneurs UIises Ruiz zu stärken, man
-
dieses Ansinnen nun
verfolge, weil man die gleichen Rechte wie auch
-
die Lehrer habe, zu
demonstrieren, žund genauso muss man unser Recht
-
respektierenœ.
-
- Seiner Erklärung
zufolge steht der Marsch " der nicht mehr als einen
-
Kilometer zurücklegen
wird " in keiner Weise in Verbindung mit der
-
Regierung, žwir machen
das nicht einmal, um [dem Gouverneru Ulises
-
Ruiz] zu helfenœ.
-
- Auf Nachfrage bat er
die Angestellten des öffentlichen Dienstes des
-
Bundesstaates, nicht an
der Demonstration teilzunehmen, wenn sie sich
-
von ihren Vorgesetzten
dazu gedrängt fühlten. žWenn jemand sich
-
verpflichtet fühlt,
soll er nicht hingehen. Das ist keine
-
Demonstration der
Regierungœ, wiederholte er.
-
- Escobar appellierte
an die Vernunft der demokratischen Lehrerschaft
-
in Oaxaca und die
Sektoren der Gesellschaft, die sich ihnen
-
angeschlossen haben,
ebenso wie die Teilnehmer des Marsches auf, für
-
dessen friedlichen Ablauf
zu sorgen und Zusammenstöße zu vermeiden.
-
- AMLO und Gordillo
stecken hinter der Lehrerschaft, sagt die PRI
-
- Am Morgen gab der
Landesvorsitzende der Partei der
-
Institutionalisierten
Revolution " PRI "und Ex-Sprecher des
-
Gouverneurs Ruiz Ortiz,
Héctor Pablo Ramírez Leyva bekannt, dass die
-
gewerkschaftliche
Bewegung Rückendeckung vom
-
Präsidentschaftskandidaten
der Koalition žZum Wohle allerœ (Por el
-
Bien de Todos), Andrés
Manuel López Obrador habe, sowie von der
-
Präsidentin des
Exekutivkomitees der Nationalen Gewerkschaft der
-
Arbeiter im
Bildungsbereich (SNTE), Elba Esther Gordillo, die žnoch
-
offene Rechnungen in
Oaxaca hatœ. Nachdem er eine Werbeankündigung
-
präsentierte "
die seit heute Nacht verteilt wurde " in der
-
Kandidaten für die
Abgeordnetenkammer auf Bundesebene der Koalition
-
žZum Wohle allerœ
teilnehmen, sagte er, dass die Verbindung zwischen
-
López Obrador und
Gordillo damit bewiesen sei, weil vergangene Woche
-
der Generalsekretär
der Sektion 22 [Lehrergewerkschaft, d.Ü.],
-
Enrique Rueda Pacheco,
nach Mexiko-Stadt gereist sei, um dort an zwei
-
Versammlungen
teilzunehmen. Eines der Treffen fand mit Gordillo
-
statt, das andere mit
Personen, die sich im Umfeldœ der Wahlkampagne
-
von López Obrador
befinden, speziell mit dem Koordinator der
-
Bürgernetzwerke,
Manuel Camacho Solís, und dem Kandidaten für das
-
Gouverneursamt des
Bundestaates Tabasco, César Ojeda Zubieta.
-
- Die PRI, erklärte
er, beobachtet mit Sorge die Tendenz, dass man
-
López Obrador so
zur Wahl verhelfen will. Der Verantwortliche für
-
das, was in Oaxaca
geschieht, ist López Obrador, weil er nicht seine
-
Niederlage eingestehen
will, sondern die Ölquellen besetzten will und
-
zur sozialen Instabilität
und Unsicherheit beitragen will, um die
-
Wahl zu verhindern.œ
Puga Leyva referierte, dass er sich gestern mit
-
dem nationalen Präsident
der PRI " Mariano Palacios Alcocer,
-
telefoniert haben, der
heute mit dem Regierungssekretär Carlos
-
Abascal Carranza,
frühstücken werde, damit man bei diesem
-
Zusammentreffen das Thema
des Gewerkschaftskonfliktes verhandeln
-
könne und er ihn
bitten könne, dass zu jedem Zeitpunkt der Wahlablauf
-
am 2. Juli garantiert
wird.
-
- Bei der Konferenz
zweifelte der PRI-Führer die Informationen an, die
-
La Jornada und die
Wochezeitschrift El Proceso über die Vertreibung
-
am vergangenen Mittwoch
publiziert hatte. Er bezeichnete die
-
Vertreibung als
"friedlich". Dies angesichts von 92 Verletzten, von
-
denen das Rote Kreuz
Mexikos berichtet hatte.
-
- In Bezug auf die
vermutete Einmischung von Gordillo gab er bekannt,
-
die Lehrerin habe "noch
Rechnungen offen hat" mit Oaxaca, weil die
-
Abgeordneten des
Bundesstaates die ersten waren, die ihren Rücktritt
-
als parlamentarische
Koordinatorin in San Lázaro gefordert hatten,
-
ebenso wie ihren
Rausschmiss aus den Reihen der PRI.
-
- Hingegen gestand
Alberto Esteva Salinas, Vertreter der Koalition žZum
-
Wohle allerœ vor
dem lokalen Rat der Nationalen Wahlbehörde (IFE)
-
ein, dass er am dritten
gewerkschaftlich-populären Megamarsch
-
teilgenommen hatte, aber
als Rat für Menschenrechte des Gemeinde der
-
Stadt Oaxaca de Juárez.
-
- Andrés Manuel
López Obrador hat mit dem gewerkschaftlichen Konflikt
-
im Bundesstaat nichts zu
schaffen. "Ich will deutlich vor der
-
Führungsriege des
IFE klarstellen, dass ich nicht als Kandidat
-
teilgenommen haben, nicht
als Präsident der Partei Convergencia, und
-
auch nicht als Vertreter
der Koalition. Ich war dort in meiner
-
Eigenschaft als
Gemeinderat."
-
- In Bezug auf den
Vertretungskandidaten für die Abgeordnetenkammer,
-
Celestino Guzmán,
der auch in der Bekanntmachung auftaucht " sagte
-
er, dieser habe als
Dozent der Verdienstvollen Autonomen Universität
-
Benito Juárez in
Oaxaca (UABJO) teilgenommen.
-
- Übersetzung:
Eberhard Raithelhuber, promovio e.V., 21.06.2006, 21.00h
-
MEZ
-
- Original:
-
- Miércoles 21
de junio de 2006
-
- Prevén que el
acto sea un anticipo de confrontación con los maestros
-
en paro Convocan
empresarios a una marcha de respaldo a Ulises Ruiz
-
- Preparativos para
resistir el embate de polícias y militares vestidos
-
de civil La Asamblea
Popular de Oaxaca tomará acciones para detener
-
la movilización de
mañana ENRIQUE MENDEZ Y OCTAVIO VELEZ ENVIADO Y
-
CORRESPONSAL
-
- Oaxaca, Oax., 20 de
junio. La decisión de impulsar, desde el gobierno
-
del estado y el sector
empresarial, una marcha para el jueves de
-
"respaldo" a
Ulises Ruiz Ortiz, anticipa una confrontación con los
-
maestros de la sección
22 del Sindicato Nacional de Trabajadores de
-
la Educación
(SNTE) que, apoyados por la Asamblea Popular del Pueblo
-
de Oaxaca, se preparan
para resistir el embate de policías y
-
militares vestidos de
civil que llegarán a la ciudad para integrarse
-
al contingente oficial.
-
- Esta noche, luego de
casi nueve horas de debate, la asamblea decidió
-
tomar una serie de
acciones para detener la movilización: entre este
-
miércoles y las
primeras horas del día 22 -cuando se cumple un mes
-
del paro-, las
organizaciones sociales y sindicales tomarán
-
carreteras, palacios
municipales y la mayoría de oficinas del
-
gobierno local. También
utilizarán camiones urbanos para bloquear los
-
accesos a la capital y
cerrarán estaciones de servicio, con el fin de
-
que los autobuses donde
se trasladará a burócratas y policías no
-
puedan surtirse de
gasolina. El argumento de la iniciativa privada
-
oaxaqueña para
promover la marcha, que partiría de la fuente de las
-
Siete Regiones -en
remodelación, obra que ha causado malestar social-
-
al parque El Llano,
frente al Teatro Juárez y a sólo cinco calles de
-
donde se encuentra el
plantón, fue la pérdida de ingresos por el
-
cierre de comercios y
hoteles en el Centro Histórico. Este mediodía,
-
el presidente de la
Confederación Patronal de la República Mexicana
-
(Coparmex) en Oaxaca,
José Escobar, convocó a una conferencia de
-
prensa para justificar la
movilización, que supuestamente se impulsa
-
desde la estructura
gubernamental.
-
- Acompañado de
dirigentes del sector, algunos presidentes municipales
-
y de líderes de
organizaciones sociales que antes se reivindicaban de
-
izquierda, Escobar dijo
que la marcha pretende demostrar el
-
desacuerdo de la
ciudadanía "con lo que está pasando", y
"para
-
manifestar su interés
por el regreso a clases, el respeto al estado
-
de derecho y el diálogo
absoluto". Resaltó que si antes los
-
empresarios se oponían
a las marchas, para respaldar esa misma
-
postura del gobernador
Ulises Ruiz, ahora las impulsan porque tienen
-
el mismo derecho para
hacerlas que los maestros, "y como tal se debe
-
respetar nuestro
derecho", Según sus declaraciones, la caminata -que
-
no recorrerá más
de un kilómetro- no tiene ninguna vinculación con el
-
- gobierno "ni se
hace para apoyar" al gobernador Ulises Ruiz Ortiz. A
-
pregunta expresa, pidió
a los trabajadores de la administración
-
estatal no participar en
la marcha si se sienten presionados por sus
-
jefes. "Si alguien
se siente obligado, que no vaya. Esta no es una
-
marcha del gobierno",
reiteró. Escobar también hizo un llamado a la
-
cordura del magisterio
democrático oaxaqueño y los sectores de la
-
sociedad aglutinados en
su derredor, así como a los participantes de
-
la marcha a hacerlo en
paz para evitar un enfrentamiento.
-
- AMLO y Gordillo,
detrás del magisterio: PRI
-
- Por la mañana,
el dirigente estatal del Partido Revolucionario
-
Institucional (PRI) y ex
vocero del gobierno de Ruiz Ortiz, Héctor
-
Pablo Ramírez
Leyva, afirmó que este movimiento magisterial tiene el
-
aval y el respaldo del
candidato presidencial de la coalición Por el
-
Bien de Todos, Andrés
Manuel López Obrador, y de la presidenta del
-
Comité Ejecutivo
del Sindicato Nacional de Trabajadores de la
-
Educación (SNTE),
Elba Esther Gordillo, quien "tiene cuentas
-
pendientes con Oaxaca".
Luego de presentar un anuncio promocional -
-
que comenzó a
difundirse esta noche-, donde participan candidatos de
-
la coalición Por
el Bien de Todos a diputados federales por el
-
estado, afirmó que
el vínculo entre López Obrador y Gordillo se
-
comprueba porque, la
semana pasada, el secretario general de la
-
sección 22,
Enrique Rueda Pacheco, viajó a la ciudad de México
para
-
sostener dos reuniones.
Una, dijo, fue con Gordillo, y la otra con
-
"personajes
cercanos" a la campaña lópezobradorista,
específicamente
-
con el coordinador de las
redes ciudadanas, Manuel Camacho Solís, y
-
el candidato a gobernador
por el estado de Tabasco, César Raúl Ojeda
-
Zubieta. "El PRI
-declaró- ve con preocupación la tendencia que le va
-
a imprimir López
Obrador a la elección. El responsable de lo que
-
ocurra en Oaxaca es López
Obrador, porque no aceptará su derrota y
-
regresará a la
toma de pozos petroleros, y apuesta a la inestabilidad
-
social y a la
incertidumbre para inhibir el voto." Puga Leyva refirió
-
que ayer se comunicó
por teléfono con el presidente nacional del PRI,
-
Mariano Palacios Alcocer,
quien desayunaría hoy con el secretario de
-
Gobernación,
Carlos Abascal Carranza, para que en ese encuentro se
-
tratara el tema del
conflicto magisterial y le pida que "se
-
garantice, en todo
momento, el proceso electoral del 2 de julio". En
-
la conferencia, el
dirigente priísta cuestionó la información
-
publicada por La Jornada
y la revista Proceso sobre el desalojo del
-
miércoles pasado,
al que calificó como "pacífico", a pesar de
los 92
-
heridos reportados por la
Cruz Roja Mexicana. Respecto de la presunta
-
intervención de
Gordillo, afirmó que la maestra "tiene cuentas
-
pendientes" con
Oaxaca, porque los diputados del estado fueron los
-
primeros en exigir su
renuncia como coordinadora parlamentaria en
-
San Lázaro y su
expulsión de las filas priístas. Mientras tanto,
-
Alberto Esteva Salinas,
representante de la coalición Por el Bien de
-
Todos ante el Consejo
Local del Instituto Federal Electoral (IFE),
-