- Linksruck
auch in Mexiko ?
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Die "Andere
Kampagne" der Zapatistas im Kontext der
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Präsidentschaftswahlen
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- Die anstehende
Präsidentschaftswahl in Mexiko birgt die Chance, dass
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auch dort die
linksliberale Partei PRD die Mehrheit gewinnen und den
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Präsidenten stellen
könnte. Nach 6 Jahren konservativ-neoliberaler
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Regierung unter Vincente
Vox (Partei der nationalen Revolution) ruhen
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die Hoffnungen vieler
Linker auf einen gesellschaftlichen und
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politischen Wandel weg
vom neoliberalen und zurück zum
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korporativistischen
Modell auf der Wahl von Manuel Lopez Obrador
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(Partei der
Demokratischen Revolution).
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- Dass beileibe nicht
alle politischen Kräfte in der mexikanischen
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Linken diesen
Versprechungen Glauben schenken, das belegt unter
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anderem die von der
Befreiungsbewegung EZLN (Zapatistisches Herr der
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nationalen Befreiung)
angestoßene "Andere Kampagne", die am 1.Januar
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2006 begann. Diese
Kampagne will alle anti-kapitalistischen,
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basisdemokratischen
Kräfte im Land bündeln um -jenseits der Dynamiken
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parteipolitischer
Organisierung und Wahlkampfhysterie- eine
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tiefgreifende
Transformation Mexikos vorwärts zu treiben. Dabei
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sparen die ZapatistInnen
auch nicht mit harscher Kritik am
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Führungskult der
PRD, deren autoritären Strukturen und ihrer
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mangelnden
Kapitalismuskritik wie auch an der Parteifixierung der
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traditionellen Linken.
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Die Bemühungen der
"Anderen Kampagne", zu deren Auftakt Subcomandante
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Marcos das Land bereist,
um allerorts mit sozialen Bewegungen
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(BäuerInnen,
Indigene, StudentInnen etc.) zusammen zu treffen, sehen
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sich mit steigender
Bekanntheit und Popularität auch zunehmender
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Kritik und Repression
ausgesetzt. In diesem Kontext gilt es zu Fragen
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welche Chancen und
Einflussmöglichkeiten das neue zapatistische
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Projekt besitzen kann und
welche Bedeutung ihm im Kontext der
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Wahlmobilisierungen
zukommt.
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- Prof. Alfonso López
Ramírez lehrt am Institut für Lateinamerika
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Studien der Nationalen
Universität in Mexiko City und wird in seinem
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Vortrag sowohl die -dann
gerade entschiedenen- Wahlen kommentieren
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und danach Fragen, ob und
in welchem Maße ihr Ausgang den Linksruck
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in Lateinamerika stärken
kann und welche Perpektiven damit eröffnet
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werden können. Er
wird aber auch darüber reflektieren, wie es um das
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Verhältnis von
parteigebundener und unabhängiger Linker in Mexiko
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bestellt ist und welche
Rolle darin die zapatische Initiative spielen
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kann.
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- »Nur
scheinbar ideologische Konfrontation«
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- Linke Kräfte und
Intellektuelle in Mexiko sehen Präsidentenwahl am Sonntag
gelassen entgegen.
- Ein Gespräch mit
Carlos Fazio
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- Carlos Fazio ist
einer der bekanntesten Journalisten und politischen Kommentatoren in
Mexiko.
- Der gebürtige
Uruguayer veröffentlicht unter anderem in der Zeitschrift
Proceso und den Tageszeitungen El Financiero,
- el Día und El
Universal.
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- Zwischen welchen
Optionen können die Mexikaner am Sonntag wirklich wählen?
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- Der Wahlkampf hat
sich durch eine große und nur scheinbar ideologische
Konfrontation zwischen zwei politischen Projekten ausgezeichnet. Auf
der einen Seite stand der konservativste Teil des mexikanischen
Kapitalismus mit der Partei der Nationalen Aktion (PAN) und ihrem
Kandidaten Felipe Calderón
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Zum anderen López
Obrador mit seiner Partei der Demokratischen Revolution (PRD), eine
»Sozialdemokratie light«. Im Grunde sind es zwei
Kandidaturen innerhalb der Grenzen des Systems.
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- Weshalb?
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- Calderón steht
für die Fortführung von fast 25 Jahren neoliberaler
Politik. Er würde versuchen, die Privatisierung der staatlichen
Energiewirtschaft abzuschließen, die Präsident Fox nicht
durchsetzen konnte. Außerdem hat Calderón hartes
Durchgreifen gegen die sozialen Bewegungen angekündigt. Das
repressive Vorgehen der Regierung gegen einen Streik der
Minengewerkschafter sowie gegen die Bevölkerung der Kleinstadt
Atenco waren Probeläufe dafür. López Obrador hat
eine »ehrlichere Regierung« versprochen, die Bekämpfung
von Korruption und Steuerhinterziehung der Vermögenden sowie
eine zaghafte Umverteilung. Er will dem Neoliberalismus sozusagen
ein menschliches Antlitz geben. Dabei hat er nur wenig
Handlungsspielraum, denn die Abkommen mit Weltbank, IWF und
Interamerikanischer Entwicklungsbank sind abgeschlossen. In der
Wirtschaftspolitik unterscheidet sich López Obrador nur durch
sein klares Nein zur Privatisierung des Energiesektors deutlich von
Calderón.
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- Die Zapatistische
Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) und andere Linke haben
angesichts der geringen Unterschiede erklärt,
- es sei letztendlich
egal, wer gewählt werde.
- Teilen Sie diese
Meinung?
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- Aus strategischer
Perspektive haben die Zapatisten recht.
- Innerhalb des
Systemrahmens können die Dinge in Mexiko kaum grundlegend
geändert werden.
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Andererseits hat die
Kandidatur von López Obrador zweifellos einen großen
Rückhalt in der Bevölkerung gefunden.
- Die Mehrheit
derjenigen, die Veränderung wollen, sieht in ihm den
Hoffnungsträger. Das hat natürlich auch einiges mit dem
López Obrador oft nachgesagten Messianismus zu tun. Der
PRD-Anwärter hat bisher nicht das Bestreben gezeigt, die
Menschen so zu organisieren, daß sie nicht nur ihren
Kandidaten verteidigen, sondern auch willens sind, ihn beim Aufbau
einer Regierung für die Transformation des Landes begleiten.
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- Existieren im Projekt
von López Obrador denn gar keine Ansätze einer
nachhaltigen linken Politik?
- Ist er nur das
kleinere Übel?
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- Für viele
Menschen ist er das kleinere Übel. Jemand, der weniger raubt,
weniger korrupt ist, bedeutet für viele Mexikaner bereits, daß
sich etwas bewegt und noch mehr bewegen könnte. Ich bin mit
dieser Haltung nicht einverstanden, aber die politische Kultur ist
wie sie ist. Es gibt andererseits durchaus Gruppen und Personen in
der PRD, die ihren Kandidaten kritisch begleiten. Sollte er
gewinnen, werden sie Bedingungen stellen und Bündnisse suchen,
die wirkliche Veränderungen möglich machen.
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- 1988 hat die PRD
wahrscheinlich schon einmal die Präsidentschaftswahlen
gewonnen, es kam aber zu einem Wahlbetrug.
- Besteht diese Gefahr
erneut?
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- In den vergangenen
Tagen wurde die Verbindung zwischen Calderón und seinem
Schwager offengelegt, dessen Software-Unternehmen eine Reihe von
Regierungs- und Staatsaufträgen bekam. Damit im Zusammenhang
sind Befürchtungen über einen »elektronischen
Wahlbetrug« laut geworden. Die Wahlbehörde schließt
das offiziell aus, technisch ist es aber machbar. Die Varianten sind
zahlreich: Eine Manipulation der Wahlenthaltung, die Stimmabgabe von
Verstorbenen sind nur zwei Beispiele. Dies brächte für die
Regierung Fox, die PAN und Calderón jedoch ein hohes Risiko
mit sich. Breite Teile der Bevölkerung sind fest entschlossen,
einen Betrug nicht mehr zu dulden.
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- Interview: Gerold
Schmidt (npl), Mexiko-Stadt
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- Der
Unentschlossene
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- Andrés Manuel
López Obrador gilt als aussichtsreichster Kandidat für
die Präsidentschaft in Mexiko. Er ist zugleich das größte
Hindernis für eine neue Linke
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- von Harald Neuber
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- Am Sonntag wird in
Mexiko der kommende Präsident gewählt, und der
aussichtsreichste Kandidat Andrés Manuel López Obrador
hat zwei große Probleme: Felipe Calderón und Hugo
Chávez. Calderón, der Kandidat der rechtskonservativen
»Partei der Nationalen Aktion« (PAN), ist sein ärgster
Gegenspieler. Chávez ist amtierender Präsident
Venezuelas, Leitfigur der Linken _ und Schrecken der Oligarchie.
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- In einem selten
primitiven Wahlkampf hat das zentrale Argument der Gegner des
Sozialdemokraten López Obrador darin bestanden, ihn mit
Chávez gleichzusetzen. Siege seine »Partei der
demokratischen Revolution« (PRD), werde Mexiko in einem Chaos
versinken, Landbesetzungen und Straßenkämpfe seien zu
erwarten. Eine »Gefahr für Mexiko« sei er daher,
tönte Calderón, der Kandidat der Regierungspartei des
ehemaligen Coca-Cola-Managers und derzeitigen Präsidenten
Vicente Fox.
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- PRD ist keine
Alternative
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- Nicht diese Angriffe
haben AMLO _ wie López Obrador gemäß seiner
Initialen genannt wird _ diskreditiert. Entlarvt hat ihn, daß
er sofort auf die Vorwürfe ansprang. Immer wieder betonte der
52jährige Politikwissenschaftler in den vergangenen Wochen, daß
unter ihm keine politischen oder wirtschaftlichen Umbrüche zu
erwarten seien. Noch auf der Abschlußkundgebung seiner
Wahlkampagne am Mittwoch in Mexiko-Stadt rechtfertigte er sich vor
über 200000 Anhängern: Verstaatlichungen wie in Venezuela
oder Bolivien werde es nicht geben.
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- Eine solche fast
obsessive Distanzierung von den sozialistischen Staatsführungen
in Südamerika erstaunt nur auf den ersten Blick. Tatsächlich
ist die PRD im politischen System des mexikanischen Bürgertums
ebenso verfangen wie die übrigen Parteien. Sie ging Ende der
achtziger Jahre als Abspaltung aus der langjÃsich fortan all
diejenigen Kräfte, die gegenüber den
USA weiterhin die nationale Souveränität
wahren und an der national-korporatistische Tradition des
mexikanischen Staates festhalten wollten. Damals integrierte die PRD
auch einen großen Teil der sozialistischen Linken. Das Dilemma
besteht inzwischen darin, daß die Partei trotz einer seither
stetigen Rechtsentwicklung die einzig wählbare Alternative
geblieben ist _ weil sie die Bildung einer linken Alternative
wirksam zu verhindern wußte.
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- Das weiß auch
López Obrador. Sein maximales Wahlversprechen bestand darin,
»zuerst für die Armen« zu regieren. Was das
bedeutet, ließ er offen. Statt dessen schlug der bisherige
Bürgermeister von Mexiko-Stadt schon vor der Wahl ein Bündnis
mit dem politischen Gegner vor. Mit einem »Abkommen zur
nationalen Übereinstimmung« wolle er die
»Regierungsfähigkeit« wahren, sagte der
PRD-Kandidat.
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- USA ohne Grund zur
Sorge
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- Ein solcher Pakt
würde aber auch diejenigen Kräfte einschließen, die
Mexiko in den vergangenen Jahren in die neoliberale Freihandelszone
NAFTA geführt haben, das _ neben anderen negativen
sozialen Folgen _ Hunderttausende Landarbeiter ihrer Existenz
beraubte. Die US-Regierung muß sich in Anbetracht solcher Töne
wahrhaftig keine Sorgen machen.
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- Die Herausforderung
liegt bei der Linken. Außerhalb der Parteien hat sich in den
vergangenen Monaten ein breites Bündnis sozialer und
politischer Organisationen zusammengefunden, um gemeinsam für
eine antikapitalistische Verfassung zu werben. Aufgerufen hatte zu
der Initiative die EZLN-Guerilla. An Universitäten Mexikos
haben sich derweil studentische Gruppen etabliert, die von der
»bolivarischen Revolution« Venezuelas inspiriert sind.
Beides belegt, daß die Linke in Mexiko mit dem
Regierungsprojekt der PRD wenig gemein hat. Es muß ihr
allerdings gelingen, eine gemeinsame Basis zu schaffen _ innerhalb
oder außerhalb der Parlamente.
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- Junge Welt 30.06.2006