Armee belästigt zapatistische Basen
Carlos Herrera, Cuarto Poder
Die mexikanische Armee hat in der Nordzone erneut Straßensperren installiert
Verantwortliche des Autonomen Landkreises "Rubén Jaramillo", in der Nordzone
von Chiapas gelegen, meldeten, dass die mexikanische Armee drei
Straßensperren in der besagten Region reinstalliert hat, um Indígenas, die
UnterstützerInnen der EZLN und der "Anderen Kampagne" sind, zu belästigen.
Ein Sprecher des Autonomen Landkreises sagte, dass die Armee vor kurzem
einen Kontrollposten an der Kreuzung errichtet hat, die die Siedlungen El
Paraíso und El Calvario verbindet, wo die Militärs alle Arten von Fragen
stellen. Sie fragen, wer der zapatistische Anführer der Region ist und
welche Probleme es in der Gemeinde gibt.
Er informierte, dass es bei dem Posten auch Polizeibeamte des Bundesstaates
gibt, die den zapatistischen Indígena Abelino Pérez Gómez suchen, der aus
der Gemeinde El Calvario stammt, im offiziellen Landkreis Sabanilla, der von
Campesinos aus Nuevo Asunción Huituipán wegen Landinvasion angeklagt wurde.
Nichtsdestotrotz erklären die Autoritäten des Autonomen Landkreises, dass er
bzgl. dieses Deliktes unschuldig sei.
Er erklärte, dass es außerdem einen weiteren polizeilich-militärischen
Kontrollposten in den Gemeinden Nueva Esperanza und Joljá gibt, offizieller
Landkreis Tila, wo es Akte der Einschüchterung gegenüber den Zapatistas
gibt. Dies ist eine Zone, die die zapatistischen UnterstützerInnen besuchen,
um Läden oder eine Klinik des autonomen Landkreises zu errreichen.
QUELLE:
http://www.cuarto-poder.com.mx/cgi-bin/4p_secc.cgi?sec=b&dt=29/03/2006&sub=&ref=b6-2
(Übersetzung: Gruppe B.A.S.T.A.)